Reisen mit Hund

 

Jede Reise mit dem Hund bedeutet vorheriges organisieren, vorallem wenn es ins Ausland geht. Hier sollten vorab unbedingt nicht nur die EU-Einreisebestimmungen eingesehen werden, sondern auch die Einreisebestimmungen für die Nicht-EU-Länder. So sind spontane Reisen mit Hund speziell nach England, Irland, Malta, Finnland und Schweden nicht geeignete Reiseziele. Hier muss je nach Land mit einer Vorbereitungszeit von einem halben Jahr gerechnet werden. Die geforderten Nachweise müssen in der Regel von einem Amtstierartzt im EU-Heimtierausweis dokumentiert sein.

So ist für alle EU-Länder eine gültige Tollwutimpfung im Ausweis nachzuweisen. Die Impfung muss mindestens 30 Tage alt sein, d.h. kurz vor Reiseantritt wird eine Tollwutimpfung als unwirksam angesehen. Für Reisen nach Großbritannien, Irland, Malta und Schweden muss zusätzlich eine Blut-Titeruntersuchung auf Tollwutantikörper erfolgen, welche nicht älter als ein halbes Jahr alt sein darf.

Desweiteren wird eine Zecken- und Bandwurmbehandlung auferlegt. Für Finnland darf die Bandwurmbehandlung max. 30 Tage vor Einreise durchgeführt worden sein und ist selbstverständlich wieder vom Tierarzt im Ausweis zu bescheinigen.

Darüberhinaus ist es sinnvoll, auch wenn keine ausdrücklichen Einreisebestimmungen in Form von Impfungen und Parasitenbehandlungen vorgeschrieben sind, sich über die Verbreitungsgebiete von Krankheiten und damit verbundenen Prophylaxemaßnahmen (nicht nur für sein Tier) zu informieren.

Auch über den Leinen- und Maulkorbzwang sollte man sich erkundigen. Oft besteht beides vorallem bei Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Die kompletten Bestimmungen, auch für die abweichenden Regelungen für Reisen in Nicht-EU-Länder, sind beispielsweise auf der Internetseite der Bundestierärztekammer nach zulesen. Auch aktuelle Infomationen zu den verschiedenen Einreisebestimmungen unter Intervet .

 

 

 

 

 

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